Connection timed out Bänke unten und auf der Empore : Evangelische Kirchengemeinde Oberjesingen

Die Bänke im Kirchenschiff

Ein großer und lange gehegter Wunsch der Kirchengemeinde und vieler BesucherInnen unserer Gottesdienste und Konzerte war eine Veränderung bei den Bänken. Sie standen sehr eng aufeinander und die Sitzflächen waren für die Bedürfnisse der heutigen Menschheit doch sehr kurz geraten.

Auch wenn es den einen oder die andere am erholsamen Kirchenschläfchen bei einer zu langen Predigt hindern mochte - ein schmerzender Rücken stört die Konzentration noch viel mehr - vom Musikgenuss bei einem länger dauernden Konzert ganz zu schweigen.

Bei allem Klagen: Die Bänke gehören zu unserer Kirche und sind aus ihr nicht wegzudenken ohne dass der ganze Charakter unserer Dorfkirche verändert werden würde. Wir wollten daher auch weiterhin eine Kirche mit richtigen Kirchenbänken haben.

In Abstimmung mit der Landes-Denkmalbehörde konnten wir doch ein paar Bankreihen entfernen um etwas mehr Beinfreiheit zu schaffen. Außerdem wurden die Sitzflächen um ca 10 cm verbreitert, so dass das moderne Gesäß sich nun auch in Oberjesingen wohlfühlt ...

Ein lange gehegter aber zunächst unerfüllbar scheinender Wunsch ist in Erfüllung gegangen:

Bei den Restaurierungsarbeiten hat sich herausgestellt, dass das doch sehr dunkle Braun, in dem sich die Bänke seither präsentiert hatten, mitnichten die ursprüngliche Farbe war! Die Bänke hatten ursprünglich eine helle, freundliche Farbgebung - die Farbe des Holzes aus dem sie einst gemacht und geschnitzt worden waren.

Diese Farbgebung haben unsere fleißigen Holzrestauratoren wieder herausgearbeitet und nun sind die Bänke und die Kirche wieder so schön hell, wie es Architekt Landauer von Anfang an vorgesehen hatte.

Der Erfolg der Aktion ist die ca. € 10.000 Mehrkosten wert!

Eine weitere entscheidende Verbesserung:

Vor der Renovierung reichten die Kirchbänke bis ganz an die Aussenmauern heran. Dass das den Bänken nicht gut tut getan hat, war an manchen Stellen schon sichtbar. Doch wie sehr die Doggen an der Wand wirklich gelitten hatten, zeigte sich beim Ausbau der Bänke.

Wir haben daher die Bänke ein wenig gekürzt und dadurch Raum für zwei schmale Gänge an den Wänden entlang gewonnen. Nun können die GottesdienstbesucherInnen endlich von beiden Bankseiten her ihren Sitzplatz erreichen.

Zweiter positiver Nebeneffekt: Die neuen Heizkörper haben hier ebenfalls den optimalen Platz gefunden.

Die Bänke auf den Emporen

Dringender Handlungsbedarf bestand auch bei den Emporenbänken, die in vier Reihen so eng aufgestellt waren, dass man wirklich nicht aneinander vorbei konnte. Bei einer Länge von gut 15m hat das immer wieder zu Problemen geführt. Auch der Aspekt der Sicherheit spielte dabei eine Rolle.

Wir haben die Zahl der Bankreihen auf jeweils zwei reduziert und die Bänke ebenfalls von beiden Seiten zugänglich gemacht. Hinter der zweiten Reihe sind an der Wand entlang Anlehnhilfen angebracht, die bei sehr voller Kirche als einigermaßen bequemer Notbehelf dienen können.

Wir hoffen, dass sie möglichst oft benützt werden ...